Nachfolgeplanung
Eine Nachfolgeplanung ist die aktive, governance-geführte Gestaltung von Übergängen in Führung, Eigentum und Identität innerhalb einer Familie – in der Regel deutlich vor dem Todesfall. Sie unterscheidet sich von der Nachlassplanung, die sich mit den rechtlichen Mechanismen der Vermögensübertragung befasst.
Funktionierende Nachfolgepläne decken drei Ebenen ab: wer führt (und wie die Führungsperson ausgewählt wird), wer Eigentümer ist (und unter welchen Bedingungen Anteile übertragen werden dürfen), und wofür die Familie steht (und wie diese Identität weitergegeben wird). Pläne ohne alle drei Ebenen scheitern tendenziell am Wendepunkt.
Die meisten Familien, die ihre Pläne durch Szenario-Übungen testen – plötzliche Handlungsunfähigkeit, unerwarteter Ausstieg, Streit zwischen Familienzweigen – entdecken Lücken, die der schriftliche Plan allein nicht offengelegt hat. Jährliche Übungen und ein fünfjähriger Aktualisierungszyklus sind gängige Praxis.
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